Pratassewitsch ein Neonazi? EU blamiert sich wieder mal

Tolle Freunde hat die EU und die „westliche“ Wertegemeinschaft. Der angeblich von Weißrußland „entführte“ Raman Pratassewitsch scheint sich zu dem auszuwachsen, was man hierzulande einen gewaltbereiten Rechtsextremisten nennen würde.

Pratassewitsch behauptet Journalist und Blogger zu sein. Dabei ist er eher als reisender Aktivist unterwegs. Nach Erkenntnissen des russischen Geheimdienstes, die von früheren Kameraden bestätigt werden, kämpfte Pratassewitsch im sogenannten Bataillon »Asow« im Donbass. Diese Truppe agierte offen antisemitisch und nationalsozialistisch und massakriert in ihrem Bereich ukrainische Bürger, die das Putschregime in Kiew kritisieren.

Die Verhaftung von Pratassewitsch in Minsk dient einigen europäische Staats- und Regierungschefs, Weißrussland “Staatsterrorismus” vorzuwerfen. Die Europäische Union und die USA haben daher den Wirtschaftskrieg gegen die Minsker Regierung verschärft. Nach Art der tibetanischen Gebetsmühle wird wieder einmal der Baustopp von North Stream 2 gefordert.

Wir erinnern uns: 2013 musste die bolivianische Präsidentenmaschine in Wien zwischenlanden. Es wurde vermutet, dass Edward Snowden an Bord wäre. Gregor Gysi dazu: “Dass jetzt die USA und alle so schimpfen und jetzt von Völkerrechtsbruch sprechen, ist natürlich nicht besonders glaubwürdig. Denn die Ersten, die das gemacht haben, das waren die USA, als sie gezwungen haben, das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten Evo Morales in Wien zu landen. Und zwar, weil sie glaubten, Snowden sei an Bord, den sie dort festnehmen wollten. Also der Westen liefert immer das Beispiel und der Osten zieht nach.”

Der deutsche Staatsfunk findet beide Vorfälle hingegen nicht vergleichbar.


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