Preise hoch wie nie? Sozialdemokratie.

Es klingt makaber: aber etwas Besseres als der Ukraine-Krieg hätte den Sozis nicht passieren können. So kann man die hohen Preise bei Lebensmitteln, Energie und Wohnen komfortabel auf andere schieben. Dabei sind es die Linken, die das Leben der kleinen Leute verteuern.

Hat Putin Schuld am hohen Benzinpreis? Sind Immobilienhaie für Berlins hohe Mieten verantwortlich? Von wegen. Gerade in Berlin haben die Linken die Preisexplosion selbst verursacht. Denn sie waren es, die die Grenzen geöffnet und die Welt eingeladen haben, sich hier anzusiedeln.

Stichwort EU-Osterweiterung. Stichwort Flüchtlinge. Aus Syrien – oder der Ukraine.

Immigration? Mietenexplosion.

Die Welt hat das Rufen der Linken gehört. Und sie ist nach Deutschland gekommen – um hier zu bleiben. Was die städtischen Wohnungsmärkte jetzt regelmäßig zum Kochen bringt. Dabei ist es im roten Deutschland strengstens verboten, den Zusammenhang zwischen Einwanderung und Mietenexplosion als solches zu benennen. Wie gut es deutschen Medien gelingt, echte Informationen zu vermeiden, beweist der linke Deutschlandfunk. So forschte Panajotis Gavrilis in einem Beitrag nach den Ursachen für die hohen Immobilienpreise – ohne das Wort „Zuwanderung“ ein einziges Mal zu erwähnen.

Grüne Politik: Beton in die Landschaft

Katastrophale Folgen hat die linke Siedlungspolitik auch auf Deutschlands natürliche Ressourcen. 60 Hektar verschlingt der Bau neuer Wohnblocks, Autobahnen und Fabriken mittlerweile. Pro Tag, und Tendenz steigend.  Nie zuvor stand in Deutschland weniger Fläche für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte zur Verfügung. Wie verwundbar das macht, zeigt die Explosion der Agrarrohstoffe im Zuge der Coronakrise. Kostete Raps lange Jahre etwa 350 Euro die Tonne, kratzt der Kurs heute schon an der 1000er-Marke. Dabei kann sich Deutschland nur zu gut einem Drittel selbst versorgen – 6,2 Millionen Tonnen mussten 2021 im Ausland gekauft werden. Auch in der Ukraine.

Energiewende-Chaos

Dass das Gegenteil von „gut“ oft „gut gemeint“ ist, belegt das Merkel´sche Energiewende-Chaos. Da stampften die Sozialdemokraten gigantische Wind- und Photovoltaik-Kraftwerke aus dem Boden – ohne sich Gedanken zu machen, wie man die Stromüberschüsse dann speichert. Gleichzeitig legte Merkel zahlreiche Kern- und Kohlekraftwerke still – und ließ stattdessen einige Gaskraftwerke errichten (kein Scherz). Nun müssen an stürmischen Tagen Windräder abgestellt werden – während in windarmen Nächten Strom u.a. aus russischen Atom- und Kohlemeilern importiert werden muss.

Mit verheerenden Konsequenzen für die Geldbörsen der Bürger. Seit 2010 steigen die Stromkosten jährlich um 3,4%. Mit 34,6 Cent je KWh bei Alt- und 42 Cent bei Neuverträgen ist Deutschland ohnedies Preis-Spitzenreiter in der westlichen Welt (wobei gut die Hälfte als Steuern wieder beim Staat landet). Im Brexit-verwöhnten England gibt`s Strom für gut 20 Cent die KWh.

Gaspreis-Explosion? Danke, SPD!

Schlimmer ist nur noch das Desaster um die deutsche Gas- und Ölpolitik. Noch 2018 warnte US-Präsident Donald Trump Deutschland, zu einseitig auf russisches Gas zu setzen. Mit dem Forcieren von „North Stream II“ mache sich Deutschland zu Russlands Geisel. Doch zwecklos: Linke lassen sich von Rechten nicht retten. Außenminister Heiko Maas (SPD) quittierte Trumps Rede mit demonstrativem Gelächter. Und linke Medien wie Handelsblatt und SPIEGEL unterstellten Trump „handfeste wirtschaftliche Interessen“. Tenor: „Trump will uns doch nur sein Schiefergas verkaufen!“ So kämpften SPD-Politiker wie Frank-Walter Steinmeier und Manuela Schwesig weiter, sich Putin sklavisch auszuliefern.

Kluge Länder wie Litauen hingegen setzten auf Flüssiggas-Terminals. Sie verzichten heute komplett auf russisches Gas – und verwöhnen ihre Bürger mit Preisen „fast so wie früher“. Die Deutschen aber bekommen die Quittung für die Unfähigkeit ihrer Elite mit der monatlichen Gasrechnung mitgeschickt. Dabei hat Deutschland, die größte Wirtschaftsmacht Europas, noch nicht einmal einen einzigen Flüssiggas-Terminal!

Was den roten Landadel nicht sonderlich trifft. Genossen wie Schröder haben längst ihre Schäfchen im Trockenen: Allein für den Vorsitz bei North Stream II soll Schröder 250.000 Euro pro Jahr kassiert haben, für seinen Sitz im Aufsichtsrat von Rosneft sogar 600.000 Euro.

Staat und Linke profitieren von Inflation

Womit wir bei der Frage nach den Profiteuren der Preiswelle sind: Es sind linke Politiker (mit ihren komfortablen Beamtenjobs) – und der von ihnen verwaltete Staat. Das eiskalte Kalkül: steigen die Preise jährlich um 6% – dann steigen irgendwann auch die Löhne und (über die höheren Produktpreise) auch die Umsätze der Firmen. Heißt: mehr Einnahmen aus Einkommen- und aus Umsatzsteuer.

Der Staat saniert sich also auf Kosten der eigenen Bürger. Moralisch scheint die Sozialdemokratie damit gut klarzukommen. Sie lebt im Schatten des Staates – und kommt generell gut klar. Wie etwa Gerhard Schröder. Er besitzt neben seiner Wohnung in Hannover noch zwei weitere Wohnungen auf der Nordseeinsel Borkum. Insgesamt wird sein Vermögen auf 20 Millionen Euro geschätzt. Also doch jemand, für den sich die Sozialdemokratie ausgezahlt hat.

Ein Gastbeitrag von Steven Garcia. Der Berliner ist Romanautor und hat das Buch “Orwell 2024” veröffentlicht.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Kommentar hinterlassen zu "Preise hoch wie nie? Sozialdemokratie."

Hinterlasse einen Kommentar