Regenbogen-Hype zieht politisch nicht – Fußballregeln ändern

Wie schön, dass es die Deutschen in Europa gibt. Sie sorgen dafür, dass die korrekten politischen Themen gesetzt werden. Darüber hinaus sorgen die Deutschen dafür, dass diese Themen auch bildlich und hervorgehoben platziert werden.

Dieser Zusammenhang kann sehr schön an der Bandenwerbung des Unternehmens „Volkswagen“ beobachtet werden, dass sein Unternehmen in Regenbogenfarbe leuchtend während der Fußballspiele der Europameisterschaft präsentiert – übrigens als einziger Hauptsponsor.

Kniefall, „Regenbogen-Binde“ und der Hype um schwenkende Regenbogen-Flaggen ergänzen das „Deutsche Gehabe“ um während dieser Fußball-Europameisterschaft runden die so dargestellte „Deutsche Moral“ ab.

Diejenigen, die sich diesem politischen Wahn widersetzen, werden als „Rechts“, „Homophob“, „Anti-europäisch“ und als „Nicht der Zukunft zugewandt“ beschimpft. Soviel zum Thema Meinungsfreiheit und Demokratie sowie Toleranz in unserer Gesellschaft.

Deutschland ist damit „Moralweltmeister 2021“. Es wundert daher nicht, dass sich viele am Fußball interessierte Europäer das Ausscheiden Deutschlands am morgigen Dienstag wünschen. Warum? Damit nicht die Politik im Mittelpunkt steht, sondern der Sport.

Ein Vorschlag, um alle Menschen in dieser Diskussion zu beruhigen und zu befrieden sowie die AHA-Regel zur Geltung zu bringen könnte lauten: Ändert die Fußball-Spielregeln und schafft eine „Corona-Fußball-Regel“. Es sollte lediglich das Elfmeter-Schießen stattfinden. Die damit verbundenen Vorteile liegen auf der Hand:

  • Das Spiel ist schnell beendet (geringe Spielzeit).
  • Die Spieler können Maske tragen.
  • Die Zuschauer können Maske tragen.
  • Kniefall ist nicht nötig bei der Kürze der Spielzeit.
  • Bandenwerbung lohnt nicht bei der geringen Spielzeit.
  • Regenbogen-Binde“ fällt nicht großartig auf, kann daher vernachlässigt werden.
  • Politische Diskussionen, Illuminationen oder gar Fanproteste in und neben dem Stadion können keine Wirkung entfalten und können damit komplett wegfallen.

Eine herrliche Vorstellung in diesen Zeiten.

Auffällig ist, dass diejenigen, die diesen „Regenbogen-Hype“ in Deutschland während der Fußball-Europameisterschaft und im Bundestagswahlkampf politisch initiieren und am Leben erhalten, daraus kein politisches Kapital schlagen können.

Die Grünen rangieren aktuell auf dem Niveau der Sozialdemokraten (SPD). Die Christdemokraten (CDU) befinden sich im Aufwind, obwohl diese ebenfalls diesem Hype frönen. Damit stellt die CDU im Konzert mit Grünen und SPD den Einäugigen neben den Blinden dar. Das ist aber noch besser, als wenn die „Moralweltmeister“ von den Wählerinnen und Wählern noch belohnt werden.

Das gibt Hoffnung für den 26.09.2021. Die Menschen beweisen schon in den Umfragen, dass sie die politische Inszenierung durchschauen. Die Mehrheitsgesellschaft stellt sich gegen die permanente Zuschaustellung von Minderheiten. Der politisch gesunde Menschenverstand scheint zu wirken.

Ein tolles Zeichen und eine wunderbare politische Wahrnehmung in diesen merkwürdigen Regenbogen-Zeiten.


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1 Kommentar zu "Regenbogen-Hype zieht politisch nicht – Fußballregeln ändern"

  1. Hier geht keinen National-Mannschaft auf die Knie, sondern “Die Mannschaft” – und wenn sie dies tatsächlich tut, werde ich den Fernseher ausschaltenm und mir nie wieder ein Spiel “der Mannschaft” ansehen. Hier wird der Sport auf schändlichste politische missbraucht. Ohne mich. Und wenn ich der Einzige bin.

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