Rüsselsheim: Opel streicht 260 Stellen im Werkzeugbau

Die Corona-Pandemie zeitigt ökonomische Konsequenzen. Die Inflation, die nicht funktionierenden Lieferketten und die deutlich ins Stocken geratene Globalisierung sowie die politischen wirtschaftspolitischen Machtspiele wirken sich auf die Unternehmen der deutschen Volkswirtschaft massiv aus. Verbunden damit sind auch die aktuell nicht rechtzeitig zur Verfügung zu stellenden Rohstoffe, z. B. Magnesium aus China.

Beim Autohersteller Opel wird eine weitere Abteilung im Stammwerk Rüsselsheim geschlossen. Bis galt die Beibehaltung von 160 der 260 Stellen im Werkzeugbau. Jetzt werden alle 260 Stellen gestrichen. Der Betriebsrat warf daraufhin der Betriebsführung Vertragsbruch vor.

Die Rüsselsheimer Opelaner sind die einzige deutsche Marke des europäischen Autokonzerns Stellantis mit Sitz in Amsterdam. Dieser ging zu Jahresbeginn 2021 aus der Fusion der Peugeot-Mutter PSA und Fiat-Chrysler hervor.

Seit der Übernahme im August 2017 durch PSA wurden Tausende Arbeitsplätze gekündigt oder ausgelagert, wobei betriebsbedingte Kündigungen noch bis Sommer 2025 ausgeschlossen sind.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Kommentar hinterlassen zu "Rüsselsheim: Opel streicht 260 Stellen im Werkzeugbau"

Hinterlasse einen Kommentar