Russland dehnt sich Richtung Ukraine aus – Europa sitzt auf der Zuschauertribüne

Der Frieden auf dem europäischen Kontinent soll gewahrt werden. Diesem Ziel verschreiben sich in diesen Tagen die stellvertretenen Außenminister aus den USA und Russland in Genf. Bedauerlicherweise nehmen europäische Vertreter nicht teil. Die maßgeblichen Repräsentanten der EU, die Kommissionspräsidentin, der Ratspräsident und vor allem der Außenbeauftrage, der doch Schritt für Schritt die Rolle eines europäischen Außenministers wahrnehmen soll, spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle.

Parallel vollziehen die Russen eine belastende Situation in Europa. Der Einmarsch in die Ostukraine, die Annexion der Krim und nun die militärische Bedrohung der gesamten Ukraine durch die russischen Truppen stellen eine massive Bedrohung der westlichen Welt dar. Damit versucht Russland, die politische Friedensordnung Europas, wie sie in großem Einvernehmen nach 1990 vereinbart wurde, mit Gewalt und der Androhung von noch mehr Gewalt zu zerstören. Aktuell zieht Russland 100.000 Soldaten an der Ostgrenze der Ukraine zusammen, was eine massive Drohkulisse gegen dieses Land bedeutet.

Verstörend mutet daher an, dass die Europäische Union, die so viel Wert auf ihre politische Handlungsfähigkeit legt und von politischer Souveränität spricht, gar nicht teilnimmt. Dabei werden in diesem Punkt die ureigensten Interessen berührt. Derzeit geht es um die politische Ordnung Europas.

Findet dem Grunde nach überhaupt eine europäische Politik statt? In zentralen Fragen wirken die in Europa gehaltenen Reden zur Souveränität realitätsfremd.  

Europa hat sich auf militärische Fähigkeiten zu besinnen. Das Europäische Parlament kommt einer „Quasselbude“ gleich. Die Europäische Kommission als quasi Regierung Europas hat sich an die Arbeit zu machen, um das wahrgenommene Machtstreben Russland einzudämmen.

Deutlich wird an dieser Stelle auch, dass es an durchsetzungsstarken und visionären Politikern in Europa mangelt. Es gilt nach wie vor der alte Spruch: „Hast du einen Opa, dann schick´ ihn nach Europa!“. Die Folgen dieses Handelns sind aktuell überall in Europa sichtbar.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Kommentar hinterlassen zu "Russland dehnt sich Richtung Ukraine aus – Europa sitzt auf der Zuschauertribüne"

Hinterlasse einen Kommentar