Schäuble kandidiert nicht für CDU-Bundesvorstand – die Wahlperiode bleibt er im Bundestag

Peter Altmaier und Annegret Kramp-Karrenbauer (beide CDU) haben ihre Bundestagsmandate nicht angenommen. Die Frage steht im Raum, wie sich Dr. Wolfgang Schäuble in der aktuell für die CDU schwierigen Situation verhält? Jetzt steht die Antwort fest.

Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble will beim geplanten Sonderparteitag der CDU nicht mehr für den Bundesvorstand antreten.

Für eine Kandidatur für den Bundesvorstand seiner Partei steht er nicht zur Verfügung“, informierte ein Sprecher Schäubles. Schäuble soll gemeinsam mit Volker Bouffier, dem Hessischen Ministerpräsidenten, in Hinterzimmermanier die Durchsetzung Armin Laschets zum Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidaten betrieben haben. Damit trägt Dr. Schäuble einen maßgeblichen Anteil am schlechtesten Wahlergebnis bei einer Bundestagswahl. Die CDU erreichte knapp 24 Prozent.

Im Bundestag will der 79-jährige Wolfgang Schäuble die volle Legislaturperiode verbleiben. In seinem Wahlkreis in Offenburg errang er bei der Wahl wieder das Direktmandat gewonnen.

Die CDU will nach ihrem historischen Debakel bei der Bundestagswahl auf einem Sonderparteitag den kompletten Bundesvorstand neu wählen.

Ob der Parteitag noch im Dezember 2021 oder im Januar 2022 stattfinden wird, ist offen. Dem CDU-Präsidium gehört Schäuble bisher als Bundestagspräsident qua Amt an.

Sein Amt wird aber nach der Bundestagswahl neu besetzt. Es geht es an die stärkste Fraktion im Bundestag. Diese bildet die SPD.


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