„Schwarze Weste“ des Armin Laschet – kein Saubermann der CDU – 38,5 Millionen Euro an Freund des Sohnes?

Alle drei Kanzlerkandidaten schmücken sich mit ihren Skandalen, die sie sich im Laufe ihres politischen Lebens redlich erwarben und die sich jetzt als „Leichen im Keller“ im Bundestagswahlkampf 2021 finden und an das Tageslicht befördern lassen.

Olaf Scholz (SPD) hat Millionen Euro in Hamburg mutmaßlich über den „Warburg-Bank-Skandal“ sowie über den „Wirecard-Skandal“ versenkt. Annalena Baerbocks (Bündnis90/Die Grünen) ist über verspätete Anmeldung von Nebentätigkeiten, Corona-Prämie, Skandale um ihr Buch und vergebliche akademische Weihen zu seltsamen Ruhm gelangt.

Zuletzt glaubten die Wählerinnen und Wähler in Armin Laschet (CDU) einen skandalfreien und sauberen Kandidaten zur Auswahl zu haben. Doch wer tief genug gräbt, der wird auch fündig – so jetzt geschehen.

Mit einer raschen Beschaffung von Schutzausrüstungen für die Menschen während der Corona-Pandemie „seines“ Bundeslandes Nordrhein-Westfalen profilierte sich CDU-Ministerpräsident Armin Laschet als Krisenmanager.

Tatsächlich nutze CDU-Laschet den „kurzen Dienstweg“ am häuslichen „Frühstückstisch“. Armin Laschets Sohn Johannes vermittelte als so titulierter „Mode-Influencer“ mit seinem Partnerunternehmen Van Laack einen Deal.

Für 38,5 Millionen Euro bestellte die Nordrhein-Westfälische Landesregierung bei dem Unternehmen mehrere Millionen Schutzkittel. Zeitlich anschließend wurden noch mehrere Millionen Schutzmasken dort geordert. Pikant wird dieser Handel dadurch, dass keine Ausschreibung erfolgte.

Im Wettbewerb stehende Unternehmen monierten das Verhalten der Laschet-Regierung. Besonders der „exklusive Zugang am häuslichen Frühstückstisch“ zum Ministerpräsidenten kritisierten diese öffentlich.

Die Vergabekammer Rheinland und die SPD schalteten sich umgehend im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein. In der Folge mussten Teile des „Laschet-Deals“ rückabgewickelt werden. Somit wurden potentiellen Klagen vorgebeugt. Die mit qualitativen Mängeln ausgestattete Lieferung von Schutzkitteln komplettiert das skandalöse „Vater-Sohn-Geflechtes“ im Hause des Herrn CDU-Laschet.

Ministerpräsident Laschet selbst konnte bisher keine Fehler erkennen. Für ihn handelt es sich um „schäbige und unanständige“ Unterstellungen der SPD. Masken habe es nicht genügend gegeben, man habe sich „die Hände wund telefoniert“. Sein Sohn habe geholfen, „ohne jeden Lohn, ohne jeden Vorteil“.

Insgesamt verklärt sich die vermeintliche „Weiße Weste“ des CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet als „Schwarze Weste“.

T-online“ hat am 21.07.2021 weitere Skandale dezidiert analysiert. Hier sind die Skandale des CDU-Kanzlerkandidaten umfangreich dargestellt und nachlesbar:

https://www.t-online.de/nachrichten/id_90430104/die-skandale-von-kanzlerkandidat-armin-laschet-das-ende-des-teflon-kandidaten.html


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