Schwerverletzte bei Schießerei im „Clan-Milieu“ in Berlin-Wedding – Geldwäsche oder Schutzgelderpressung als Tatmotive

Arabische Großfamilien, so genannte „Clans“ oder „Clan-Milieu“, halten die Städte in Atem. Im Berliner Stadtteil Wedding endete am vergangenen Freitag eine Schießerei auf dem Parkplatz eines Baumarktes mit drei Schwerverletzten. Die Opfer sind im Alter zwischen 36 und 44 Jahren. Neben der den Schussverletzungen sollen die Verletzten auch Messerstiche davongetragen haben. Die Täter flüchteten mit ihren Autos vom Tatort. Nun beginnen die Spurensuche und die Ermittlungen des Landeskriminalamtes.  

Dabei werden zwei Ermittlungsstränge verfolgt. Zum einen wird vermutet, es könnte sich um Geldstreitigkeiten zwischen dem „Remmo-Clan“ und dem „El-Zein-Clan“ handeln. Ein Hinweis darauf könnte ein sich in der Nähe aufhaltender „Friedensrichter“ sein, der im Nahen Osten dafür bekannt ist, milieuinterne Schlichtungen durchzuführen. Die Clanfamilien werden seitens der Ermittlungsbehörden schon seit Jahren wegen Geldwäscheverdachtes beobachtet.

Die andere verfolgte These sieht vor, dass eine der beteiligten Großfamilien ein Mitglied der anderen Familie versucht haben soll, diesen zu entführen. Verantwortlich für die Entführung soll Schutzgelderpressung sein. So sollte die Geldforderung nachdrücklich eingetrieben werden. Auch hier könnte der „Friedensrichter“ schlichtend tätig geworden sein.

Der sich in diesem Fall zeigende Tathergang ist als typisch für das „Clan-Milieu“ zu betrachten. Sicherlich wird dieser Vorfall nicht der letzte gewesen sein.


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