Senegal liefert deutschen Terrorkämpfer aus

Aufgrund eines Auslieferungsersuchens der Bundesanwaltschaft wurde der deutsche Staatsangehörige Marius A. kürzlich vom Senegal an die Bundesrepublik Deutschland überstellt und bei seiner Einreise am Flughafen Frankfurt/Main festgenommen.

Der Beschuldigte ist der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland dringend verdächtig. Ihm wird vorgeworfen, in der Zeit von Oktober 2012 bis März 2014 Mitglied in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Jabhat al-Nusra (JaN) gewesen zu sein. Um sich dieser Organisation anzuschließen, soll der Terrorkämpfer im Oktober 2013 von Deutschland aus über die Türkei nach Syrien eingereist sein. Dort ließ er sich in der Nutzung von Schusswaffen ausbilden und beteiligte sich für die JaN an Kampfhandlungen. Im Januar 2014 nahm der Beschuldigte in der Türkei Gelder entgegen, die dazu dienten, seinen Aufenthalt bei der JaN oder die terroristischen Aktivitäten der Vereinigung zu finanzieren. Im September 2020 wurde A. im Senegal festgenommen und befand sich dort bis zu seiner Überstellung in die Bundesrepublik Deutschland in Auslieferungshaft.

„Jabhat al-Nusra“ ist eine dschihadistisch-salafistische Organisation in Syrien, die sich von al-Qaida trennte und später der ISIS anschloss, um im syrischen Bürgerkrieg gegen die Regierung Baschar al-Assads, aber auch gegen Teile der Freien Syrischen Armee (FSA) und kurdische Volksverteidigungseinheiten zu kämpfen.


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