Skandal-Suder erst mal nicht zu Volkswagen

Die umstrittene früherer Staatssekretärin im Verteidigungsministerium und McKinsey-Beraterin Katrin Suder sollte in den Aufsichtsrat des VW-Konzern berufen werden. So wollte es zumindest die Arbeitgeberseite.

Nach Ansicht von Kritikern hatte Suder während ihrer Tätigkeit im Verteidigungsministerium einen enormen Schaden angerichtet. In der Behörde galt Suder als eine Schlüsselfigur in der sogenannten Berateraffäre. Dabei ging es um die Vergabe hochdotierter Verträge unter Nichtachtung geltender Vergabekriterien an externe Berater.

Bei McKinsey war Suder für das Diversity Management (auch Managing Diversity) bzw. Management der Vielfalt zuständig. Die Mutter von vier Kindern lebt mit ihrer Partnerin in Hamburg und wurde im Mai 2015 von der Russischen Föderation mit einem Einreiseverbot belegt. Ebenfalls 2015 nahm sie an der Bilderberger-Konferenz in Österreich teil.

Offenbar sollte diese Personalentscheidung bei VW aus politischen Gründen durchgesetzt werden, um der Bundesregierung unter Angela Merkel zu gefallen und etwas für die Frauenquote zu tun.

Die neue Betriebsratsvorsitzende von VW, Daniela Cavallo, hat die Personalmaßnahme nun erst einmal gestoppt und damit mutmaßlich Schaden von dem Konzern abgewehrt. Gut so. Noch gibt es offensichtlich kluge Köpfe in der deutschen Wirtschaft, die sich nicht vom Quotenzwang und politischen Postenschachereien beeindrucken lassen. Aber das soll nach dem Willen einiger Herrschaften so nicht bleiben.

Foto-Quelle: Von Jan Michalko / re:publica from Germany – re:publica 19 – Day 2, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78878712


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