So schützen Sie sich vor Haustürgeschäften

Immer wieder werden vornehmlich ältere Menschen Opfer skrupelloser Betrüger, die nicht nur die eingeschränkte Mobilität und das verzögerte Reaktionsvermögen der in den Fokus geratenen Personen ausnutzen, sondern auch deren Gutmütig- und Gutgläubigkeit. Insbesondere betrügerische Haustürgeschäfte wie falsche Handwerker, falsche Ableser, Glas-Wasser-Trick, etc. sind gängige Maschen der Kriminellen, um an Schmuck oder das Ersparte der Senioren zu gelangen.

Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor betrügerischen Haustürgeschäften schützen können. Informieren Sie auch bitte nahe Angehörige über diese Tipps:

1. Kaufen oder unterschreiben Sie niemals etwas an der Haustür. Die angebotenen Gegenstände (zum Beispiel Teppiche, Besteck, Schmuck) oder Handwerkerleistungen sind meist nur geringwertig oder gar wertlos.

2. Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.

3. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

4. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.

5. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.

6. Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.

7. Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der „Stadtwerke“.


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