SPD auf Linkskurs – mediale Empörung bleibt aus – Auswanderung steigt

Mecklenburg-Vorpommern und dessen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) offenbaren die Haltung und Gesinnung der Sozialdemokratie. Für die SPD befindet sich die Partei “Die Linke” im koalitionsfähigen Spektrum. Anders als bei den Unionsparteien zählt für die Genossen der SPD “Die Linke” genau nicht in das linksextreme bzw. linksradikale politische Feld.

Der SPD-Bundesparteiführung rund um Saskia Esken, Dr. Norbert Walter-Borjans und Kevin Kühnert dürfte dieser Trend in den extremen politisch linken Rand gefallen. Gehören diese doch – anders als der Bundeskanzler in spe Olaf Scholz – allesamt zum linken Teil der SPD.

Man stelle sich vor, die CDU und CSU hätten nach der Bundestagswahl eine Koalition mit der AfD und der FDP favorisiert? Der empörte linksgrüne sozialdemokratische Aufschrei wäre sehr lautstark wahrzunehmen. Besonders von den öffentlich-rechtlichen Medien begleitet, hätte keine Talkshow es unterlassen, den rechten Trend in Deutschland zu stigmatisieren.

Deutschland und seine Medien sind auf dem linken Auge blind. Wo findet die Empörung gegen die Zusammenarbeit zwischen SPD und Linkspartei im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern statt? Aus den Stadtstaaten Bremen und Berlin sind die “positiven” politischen Ergebnisse hinreichend bekannt (Wahlen in Berlin, Bildungsranking auf den Plätzen 15 und 16).

Was folgt politisch als Nächstes? Wiederholt sich etwa der 21. und 22. April 1946? Dort schloss sich die (Ost-)SPD und die KPD zur “Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands” (SED) zusammen.

Die weitere Geschichte ist bekannt: Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Bau der Berliner Mauer, Einrichtung des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi), Sozialismus, Planwirtschaft etc.

Offenbar herrscht kaum noch ein historisches Bewusstsein in Deutschland. In den Stundentafeln findet das Fach “Geschichte” nur noch unterrepräsentiert statt. Inhaltlich wird sich auf die Zeit in Deutschland zwischen 1933 und 1945 konzentriert. Die DDR und die Europäisierung werden überwiegend ausgeblendet. Das begünstigt Wahlergebnisse wie das vom 26. September 2021.

Es bleibt spannnend, wie die deutsche Gesellschaft auf die weiteren politischen Entwicklungen reagiert!

In Mecklenburg-Vorpommern soll in den kommenden fünf Jahren eine rot-rote Landesregierung regieren.

Nachdem SPD-Führung und -Landtagsfraktion am Mittwochabend in Güstrow einstimmig einen Wechsel des Koalitionspartners von der CDU zur Linkspartei beschlossen haben, sollen noch in dieser Woche Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden.

Bürgerlich-konservativen Menschen in Deutschland wird es Angst und Bange. Hochqualifizierte Fachkräfte verlassen Deutschland mit ihren Familien bereits jetzt ins Ausland.

Die Schweiz, Österreich, Kanada und Norwegen stehen bei ihnen ganz hoch im Kurs. Freilich wird dieses Thema medial nicht diskutiert.


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