SPD sieht Regierungsoption nach der Bundestagswahl – „Freie Wähler“ könnten neue Koalitionen ermöglichen – Konservative müssen wählen gehen

Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sieht die SPD in der Lage, die CDU und CSU auf die Oppositionsbank zu befördern. Dies äußerte er in eine ein Interview des Senders „n-tv“. Gleichzeitig äußerte Kanzlerkandidat Olaf Scholz, er könne sich Saskia Esken (SPD) und Norbert Walter-Borjans als Bundesminister in einem zukünftigen Kabinett vorstellen.

Diese Aussagen motivieren die SPD-Kandidaten, Mitglieder und Stammwähler. Umfragen sagen aktuell viele Wechselwähler und Unentschlossene voraus. Darüber hinaus sieht Walter-Borjans eine gute Arbeit seiner Partei in der Großen Koalition. „Die Sozialdemokratie hat extrem viel durchsetzen können. Es war immer ein langer Kampf – für die Grundrente, für den Mindestlohn, für Leistungen für Familien.

Aktuell legt die SPD in Umfragen zu. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet belegt Platz 3 hinter Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne). Der SPD-Vorsitzende glaubt sogar, eine Parlamentsmehrheit für eine zukünftige Bundesregierung bilden zu können. Nach der Wahl werde sich die SPD mit allen demokratischen Parteien zusammensetzen “und darauf achten, dass von unserem Zukunftsprogramm sehr viel Realität werden kann und dass andere keine Sperenzchen machen, die die Sicherheit und die Zukunft dieses Landes gefährden“, so Walter-Borjans bei „n-tv“.

Aus konservativer Sicht sind diese Aussichten alles andere als positiv. Hinsichtlich der Partei „Freie Wähler“ ist nicht klar, ob diese tatsächlich in den Deutschen Bundestag einziehen. Sollte dem so sein, so könnte dies, die „politische Farbenlehre“ deutlich beeinflussen und neue Koalitionsoptionen für Deutschland eröffnen.

Umso wichtiger ist es, dass konservativ orientierte Wählerinnen und Wähler ihr Wahlrecht am 26. September 2021 ausüben. Die Bundestagswahl bleibt spannend.


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