Spritpreise an den Tankstellen steigen und steigen

Das Tanken ist für die Autofahrer in Deutschland noch teurer geworden. Superbenzin der Sorte E10 kostete am Sonntag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,582 Euro pro Liter. Dies teilte der ADAC mit.

Das bedeutet einen Anstieg um 0,5 Cent mehr als eine Woche davor. Diesel verteuerte sich mit einem Plus von 1,9 Cent noch stärker und lag an dem Tag der Stichprobe bei 1,441 Euro je Liter.

Bereits in der vergangenen Woche hatten die Spritpreise mehrjährige Höchststände erreicht.

Die Preise für Rohöl kletterten derweil weiter. Während Nordseeöl der Marke Brent auf einen dreijährigen Höchststand stieg, notierte US-Rohöl auf einem Zweimonatshoch.

Gründe dafür sind sowohl eine starke Nachfrage als auch ein knappes Angebot. Ein knappes Angebot führt volkswirtschaftlich bei konstanter oder steigender Nachfrage zu höheren Preisen.

Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 79,14 US-Dollar. Das waren 1,05 Dollar mehr als am Freitag letzter Woche. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 95 Cent auf 74,93 Dollar.

In der Nacht auf Montag war der Brent-Preis sogar bis auf 79,52 Dollar gestiegen, das war der höchste Stand seit Oktober 2018. Ein Fass WTI kostete bis zu 75,32 Dollar und damit so viel wie zuletzt im Juli.

Der Sprit für das Auto wird weiter steigen. Erwartungsgemäß werden die Grünen Teil der kommenden Bundesregierung sein. Die CO2-Bepreisung steigt bereits im Januar 2021 erneut.

Fakt ist: Der größte Teil des Spritpreises bilden die Steuern. Das Motto könnte lauten: “Rasen für Corona – so werden die Coronaausgaben kompensiert!


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