Teneriffa wird Asylhochburg

Spanien schafft es einfach nicht, seine Grenzen zu sichern. Die Linksregierung des Sozialisten Pedro Sánchez duldet es, dass in „Seenot“ geratene Wirtschaftsflüchtlinge und Asylanten von Westafrika nach Teneriffa gelangen, anstatt die Küstenwache und Marine anzuweisen, dies konsequent zu verhindern. Gegebenenfalls kann sich Sánchez bei seinem griechischen Amtskollegen Rat holen.

Einige der ungebetenen Gäste dürften den Insulanern nicht nur Probleme im Bereich des Drogenhandels, der Gewalt und anderen Kriminalereignisse bescheren, sondern auch Touristen bis auf Weiteres abhalten, dort Urlaub zu machen. Ist der Ruf Teneriffas erst einmal ruiniert, wandern die Urlauber und damit die Kaufkraft schnell ab. Für Regierungschef Sánchez scheint das das allerdings keine Rolle zu spielen, denn er will lieber weiter in der Liga der „guten Menschen“ mitspielen.

Trotz dieser aus Sicht der Wirtschaftsflüchtlinge positiven Aussicht beschweren sich die Migranten über die „unhaltbaren Zustände“ auf der Sonneninsel: Saliou, der aus dem westafrikanischen Guinea stammt, beklagt sich und fordert nun: „Nachts ist es richtig kalt, für Gesundheitsversorgung musst du ewig anstehen, das Essen ist eine Katastrophe. (…) Nur so viel: Ich kann nicht zurück, ohne Gefahr für mein Leben“. Und natürlich fallen die örtlichen NGOs in den Klagechor ein: Die Generaldirektorin der Spanischen Flüchtlingshilfskommission (CEAR), Estrella Galán, prangert „Polizeigewalt“ an: „Der Polizeieinsatz ist ungeheuerlich und trägt nur dazu bei, ein negatives Bild des Konflikts zu zeichnen“. Dass die polizeilichen Maßnahmen einzig und alleine dem Zweck dienen, die Sicherheit und Ordnung auf der Kanarischen Insel wiederherzustellen und zu erhalten, auf diese Idee kommt Frau Galán natürlich nicht.

CEAR bietet außerdem „Multikulturelle Erziehung in Zusammenarbeit mit dem Bildungsrat der Kanarischen Regierung“ an. Weiter will CEAR „Beratung für Menschen, die gesellschaftlich stark ausgegrenzt sind und dringend eine Unterkunft benötigen“, und „Schutz des Asylrechts und der Rechte von Flüchtlingen und Asylanten, die aus begründeter Angst vor Verfolgung und Verstößen gegen ihre Menschenrechte geflohen sind“ gewährleisten. Mit anderen Worten: ein großes Umerziehungsprogramm zur Willkommenskultur. Interessant wäre es, zu erfahren, wer CEAR finanziert.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!