Ukraine: EU-Sanktionen gegen Russland – Schröder kritisiert Baerbock

Die derzeit bestehenden Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegen Russland werden wegen des andauernden Ukraine-Konflikts um weitere sechs Monate verlängert.

Darauf einigten sich heute Nacht die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron informierte darüber, dass die Handels- und Investitionsbeschränkungen bis Ende Juli 2022 nächsten gelten sollen.

Alt-Bundeskanzler, Russlankenner sowie Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin Gerhard Schröder äußerte sich gegenüber “The Pioneer” überaus kritisch gegenüber der aktuellen deutschen Außenpolitik. “Ich sehe die Erklärungen bezüglich Russland. Ich sehe die Erklärungen bezüglich des deutsch-chinesischen Verhältnisses. Das klingt mir alles nicht nach rationaler Politik“, so Schröder deutlich die Adresse von Annalena Baerbock (Grüne).

Will man wirklich eine Politik betreiben, Russland zu isolieren? Das wird nicht gelingen. Zu glauben, man könne Russland mit Sanktionsdrohungen in Probleme bringen. Das Land hat in seiner Geschichte bewiesen, dass es davon wenig beeindruckt ist“, prognostiziert der Alt-Kanzler.

Die Gefahr eines Krieges in der Ost-Ukraine sieht Schröder derzeit nicht. Beide Seiten würden allerdings den Konflikt vorantreiben.

Niemand in Russlands Führung denkt darüber nach, irgendwelche Aggressionen gegenüber der Ukraine als Ganzes zu machen“, informiert Gerhard Schröder.

Frieden werde es laut Alt-Bundeskanzler Schröder nur geben, wenn beide Konfliktparteien endlich den Minsk-Prozess ernst nehmen würden.


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