Umfragen sollen die Bundestagswahl spannend halten – reine Profitgier der Medien

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast !” Diese Aussage wird Winston Churchill zugeschrieben. Deutschland diskutiert über die von RTL/n-tv im Anschluss an das erste von drei “Triell” der Kanzlerkandidaten durchgeführte Umfrage mit 2.500 repräsentativen Personen.

Interessant fällt das Ergebnis aus: Olaf Scholz (SPD) gefolgt von Annalena Baerbock (Grüne) und abgeschlagen Armin Laschet (CDU). Tags darauf vermelden weitere “Umfragen”, die CDU läge bei nur 20 Prozent.

Was steckt dahinter:

  1. Die Leitmedien schreiben die CDU runter und favorisieren ein politisch linkes Bündnis.
  2. Es werden regelmäßig nur zwei, maximal drei Meinungsforschungsinstitute zitiert.
  3. Die Leitmedien TV und Print benötigen Einschaltquoten sowie Auflagen.
  4. Meinungsforschungsinstitute leben ökonomisch von den Umfragen.
  5. SPD und Grüne haben Spitzenpositionen in den öffentlich-rechtlichen Gremien, den Leitungen der Rundfunkanstalten sowie den Redaktionen besetzt. Deutlich mehr als es die CDU tat. Das rächt sich für die Union im Bundestagswahlkampf 2021.
  6. Die weiteren Formate des “Triell” sollen am 12.09. und 19.09.2021 ebenso millionenfach von den Wählerinnen und Wählern konsumiert werden. Die Werbeeinnahmen lassen sich besonders die privaten Sender nicht entgehen.

Hinter all den vier Aspekten steht eine zentrale Strategie: Die Wahl muss spannend bleiben. Reine Profitgier der medialen “Wahlkampf-Industrie“. Die Wählerinnen und Wähler werden manipulativ bei Laune gehalten.

Ein Wahlsieger Armin Laschet (CDU) zum jetzigen Zeitpunkt bringt keine Einnahmen für Medien und Institute. Das wäre kontraproduktiv zur vorher skizzierten Strategie.

Sicherer ist es, einmal andere Meinungsforschungsinstitute zu befragen bzw. deren Erkenntnisse zu präsentieren und zu diskutieren.

Beispielsweise das “Institut für Demoskopie Allensbach” (IfD Allensbach). Dort liegt die CDU seit Wochen zwischen 25 und 30 Prozent. Hier stellen sich die Zahlen dieses Meinungsforschungsinstitutes dar:

https://www.ifd-allensbach.de/studien-und-berichte/sonntagsfrage/gesamt.html

Auszuschließen ist sicherlich nicht, dass neben den Meinungsforschungsinstituten auch so manche Parteizentrale am Wahlabend des 26.09.2021 “große Augen” bekommt.


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