Unions-Präsident Zingler rechnet mit Merkel-Regierung ab

Der Präsident des Fußballbundesligisten Union Berlin, Dirk Zingler, platzte auf einer Pressekonferenz der Kragen. Er machte seinen Unmut über die Corona-Politik der CDU-geführten Bundesregierung Luft.

Es brach aus Zingler heraus: „Unser Land ist in einem katastrophalen Zustand, weil es katastrophal geführt wurde und katastrophal kommuniziert wurde.”

Die Regierung wälzt die Verantwortung in der Pandemie auf die Veranstalter und Unternehmen ab. Laut Präsident Zingler sei died kaum noch zu ertragen. „Es wird sich über volle Stadien aufgeregt. Aber wir regen uns nicht auf über lange Schlangen an Impfzentren, die mit zu geringer Kapazität und zu wenig Impfstoff arbeiten“, so der Fußballfunktionär von Union Berlin.

Ebenso äußerte sich Dirk Zingler zum Fall Joshua Kimmich von Bayern München. Dieser ist bekannt ungeimpft. “Dass sich unsere Bundesregierung mit einer Einzelperson einer Berufsgruppe befasst, die zu 90 bis 95 Prozent geimpft ist, ist ein Skandal – und nicht Joshua Kimmich. Wenn wir gesellschaftliche Solidarität einfordern, soll das Land mal liefern, dann soll der Staat solidarisch mit seinem Volk sein und seine Hausaufgaben machen: Impfstoff zur Verfügung stellen, 30.000 Pflegekräfte einstellen und Krankenhausbetten organisieren. Danach kann er Solidarität von seinem Volk einfordern.

Aus konservativer Sicht ist es einmal mehr wohltuend, ein solches Statement vom Spitzen-Unionisten zu hören. Leider fallen derart wichtige und richtige Aussagen viel zu selten.


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