USA drohen Russland wegen „North Stream 2“ sowie dem „Fall Nawalny“ mit Sanktionen – europäische Partner, Freunde und Verbünde ggf. betroffen – eine ökonomische Krise droht!

Das Treffen zwischen dem US-Präsidenten Joe Biden und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin ist noch nicht lange her. Inhalte des Treffens drangen soweit nicht an die Öffentlichkeit. Lediglich der Verweis auf die bilateralen Beziehungen beider Länder, die Rüstungskontrolle, die strategische Sicherheit sowie die Corona-Krise erfolgte im Anschluss an das Treffen.

Jetzt nun das: Die Vereinigten Staaten von Amerika verkünden neue Sanktionen gegen Russland. Begründet werden diese Maßnahmen, indem die USA das Wirtschaftsprojekt „North Stream 2“ (Gaspipeline durch die Ostsee) mit dem Fall „Nawalny“ verknüpfen. Angeblich soll Alexej Nawalny von Russland vergiftet worden sein.

Wir bereiten ein weiteres Paket von Sanktionen vor, das in diesem Fall angewendet werden soll. Wir haben auf dem ganzen Weg gezeigt, dass wir uns nicht zurückhalten, wenn es darum geht, auf Russlands schädliche Aktivitäten zu reagieren, egal, ob in Bezug auf Solarwind oder die Wahleinmischung oder Nawalny“, äußerte der Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Jake Sullivan.

Unklar ist, ob die USA seine europäischen Partner (u. a. auch Deutschland), Freunde und Verbündete gleichsam mit Sanktionen belegen werden. Dies betrachtet Präsident Biden kritisch. Klar ist für Biden, dass er gegenüber russischen Unternehmen, die am Bau der Gaspipeline „North Stream 2“ beteiligt sind, Sanktionen verhängen wird.

Russland sieht in der aktuellen Androhung von US-Sanktionen deren „mangelnde Konkurrenzfähigkeit“ als Ursache. Die aus russischer Sicht „Pseudo-Vergiftung Nawalnys“ nutzen die USA nach russischer Meinung als Instrument. Im Anschluss an das „Putin-Biden-Treffen“ haben die Russen das US-Verhalten so nicht erwartet.

Ein ökonomischer Konflikt könnte sich an dieser Stelle zuspitzen, der sich gleichwohl auf Deutschland auswirken könnte!


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