Veteranentag für Deutschland

Seit Jahren versuchen – ja betteln – die Veteranen und Soldaten der Bundeswehr darum, einen besonderen Tag für sie zu schaffen. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, die ihren Soldaten und Veteranen die Anerkennung und Ehre nicht zu kommen lässt, die sie verdient haben. Was bitte spricht dagegen, eine Parade in Berlin zu veranstalten, an dem alle Truppenteile der Bundeswehr antreten und alle Soldaten und Veteranen der Bundeswehr automatisch eingeladen werden?

Mehr als 400.000 Soldaten haben seit 1991 in den verschiedensten Krisengebieten ihren Dienst geleistet und so mache Schlacht geschlagen. 114 Soldaten haben ihr Leben für die Freiheit und Demokratie gelassen. Viele hundert Soldaten sind mit zum Teil unheilbaren Verletzungen aus dem Krieg gekommen. Was kaum einer weiß oder wahrhaben möchte ist, dass viele tausend Soldaten an PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) erkranken und kaum in der Lage sind, am normalen Leben teilzunehmen.

Foto: Rüdiger Schnaugst

Was sollen diese Menschen noch mehr geben, um als Soldaten und Bürger in Uniform wahrgenommen und ja auch geehrt werden? Wer außer Soldaten, Feuerwehrleuten und Polizisten setzen sich freiwillig einem solchen Risiko aus?

Deutschland muss zurück zu dem Punkt, an dem Menschen die besonderes geleistet haben, auch besonders geehrt zu werden. Und dazu dient ein Veteranentag: Den Soldaten, Angehörigen der Feuerwehr und Polizisten endlich mit Respekt und Dankbarkeit entgegen zu treten.


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