Vorgeschichte – Verlauf und Folge des Attentates von Würzburg aus Tätersicht

Was ist über den Attentäter von Würzburg bekannt? Wie sieht seine kriminelle Biographie aus?

Am 6. Mai 2015 reist der Würzburg-Attentäter, der 1997 in Mogadischu (Somalia) geboren wurde, nach Deutschland ein. Hier angekommen wird er zunächst im Bundesland Sachsen (Chemnitz) untergebracht. Sein gestellter Asylantrag wird abgelehnt. Dennoch erhält er den so genannten „subsidiären Schutz“ und darf darüber legal in Deutschland bleiben.

Dieser Schutz wird gewährt, wenn dem Betroffenen im Heimatland ernsthafter Schaden droht und dieser den Schutz der Heimatregierung nicht in Anspruch nehmen kann.

Im Januar 2021 greift der Attentäter aus Würzburg bei einem Streit im Wohnheim zu einem Küchenmesser, bedroht Menschen! Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

Es folgt die Einweisung in die Psychiatrie „Zentrum für seelische Gesundheit“. Dort bliebt dieser insgesamt vier Wochen. Ziel war es, ein psychiatrisches Gutachten zu erstellen. Es klingt verrückt, aber: Dieses Gutachten ist bis heute nicht fertiggestellt. Damit wird auch keine Gefahr bei dem 24-jährigen Somalier diagnostiziert. Eine Gefahr als „Messermann“ wird so nicht aktenkundig.

In der Folge kehrt der Attentäter von Würzburg in sein Wohnheim zurück, quasi als sei nichts geschehen.

Anfang Juni 2021 vollzieht sich ein weiterer Vorfall: Der zukünftige Attentäter von Würzburg stoppt einen Autofahrer. Er setzt sich auf den Beifahrersitz und fordert, ihn nach „Frauenland“ zu fahren. Dabei handelt es sich um einen Würzburger Stadtteil. Hier befindet sich ebenfalls die Psychiatrie „Zentrum für seelische Gesundheit“.

Dort aufgegriffen, wird er wiederholt in die psychiatrische Einrichtung verbracht – für einen Tag. Offenbar kannte man seine Vorgeschichte nicht.

Auf einer Pressekonferenz der Psychiatrie erklärten die Ärzte, sie konnten „keine Selbst- oder Fremdgefährdung“ bei dem Somalier feststellen.

Am 25. Juni 2021, nur zwei Wochen nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie, ist der 24-jährige Abdirahman J. in der Lage, in der Würzburger Woolworth-Filiale nach einem Messer mit der 13-Zentimeter-Klinge zu greifen. Diese stellte die grausame Tatwaffe in Würzburg dar. Mit diesem Messer ging er auf seine Opfer los.

Drei Frauen werden sterben, drei weitere Frauen, ein Mädchen und ein Jugendlicher werden lebensgefährlich, eine Frau und ein Mann leicht verletzt. Eine traurige Bilanz, die nur dadurch nicht noch schlimmer wurde, weil Passanten zivilcouragiert eingegriffen haben.

Jetzt kommt Deutschland im Jahre 2021 nach den Ereignissen von 2015: Dieses kann auch als bittere Ironie aufgefasst werden. Wenn nun Gutachter nachträglich eine „schwere psychische Erkrankung“ als Befund ermitteln, dann schützt dieses den Mehrfachmörder vor seiner Abschiebung. In der Folge hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ein Abschiebeverbot feststellen.


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