Vorsicht bei Plastikmarkierungen an Haustüren

Besonders die Ferienzeit nutzen Täter, um in verlassene Häuser und Wohnungen einzubrechen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor einer bestimmten Taktik, bei der meist durchsichtige Plastikstreifen von den Tätern verwendet werden, um potentiell lohnende Objekte zu markieren.

In der Vergangenheit sind deutschlandweit bei einigen Tatortaufnahmen von Einbrüchen bzw. Einbruchsversuchen Plastikmarkierungen gefunden worden. Dabei handelt es sich um meist durchsichtige Plastikstreifen, maximal vier Zentimeter lang, die von den Tätern in Hof-, Garten-, Garagen- und/oder Haustüren gesteckt werden. Öffnet jemand die betreffende Tür, fallen die Plastikstreifen unbemerkt nach unten. Öffnet niemand die Tür, bleiben die Plastikstreifen zwischen Tür und Türrahmen stecken und der Täter kann erkennen, dass die Tür nicht bewegt wurde, also wahrscheinlich niemand zu Hause ist.

Der Polizei Mönchengladbach sind durch einen Hinweis mehrere mutmaßliche Fälle am Donnerstag, 16.12.2021, in Mönchengladbach-Ost gemeldet worden. Dort hatte ein aufmerksamer Bewohner im Bereich seiner Haustür und der mehrerer Nachbarn solche Plastikmarkierungen entdeckt und die Polizei informiert.

Gerade jetzt zur bevorstehenden Weihnachtszeit könnten weitere solcher Ausspähaktionen stattfinden. Die Polizei bittet daher Hausbesitzer und aufmerksame Nachbarn, auch auf Plastikmarkierungen zu achten und Türen oder Tore zu überprüfen.

Wer in Urlaub fährt, sollte Nachbarn, Bekannte oder Verwandte, die in dieser Zeit nach den Wohnungen schauen, bitten, auf solche Plastikklemmen zu achten.

Wer Plastikmarkierungen entdeckt, sollte diese vorsichtig und spurenschonend entfernen und die Polizei informieren.


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