Vorwurf der „unterlassenen Hilfeleistung“ und „lebensgefährliches Verhalten“ gegen den WDR

Im Angesicht des Starkregens, des Hochwassers und des unermesslichen Leids der betroffenen Menschen erweist sich die öffentlich-rechtliche Rundfunk „Westdeutsche Rundfunk“ (WDR) als Totalausfall aus. Der Sender unter Leitung von Intendant und ARD-Chef Tom Buhrow (über 400.000 Euro Jahreseinkommen) legte am gestrigen Tag eine grandiose Fehlleistung hin.

Eine in anderen Fällen übliche Sondersendung „Brennpunkt“ fiel gänzlich aus. Eine exzellente journalistische Inkompetenz zeigt die neue ARD-Programmdirektorin Christine Strobl (Tochter von Wolfgang Schäuble, Ehefrau des Baden-Württembergischen stellvertretenden Ministerpräsidenten Thomas Strobl, 295.000 Euro Jahreseinkommen), die noch im Mai 2021 eine „Informations-Offensive“ ankündigte. So kann diese wohl nicht aussehen.

Bereits am Mittwochabend zeichnete sich der Starkregen meteorologisch ab. Erste Sicherungsmaßnahmen sowie weitere in Katastrophensituationen üblich zu organisierende Schritte wurden jeweils vor Ort eingeleitet. Nicht so beim WDR, dort lief alles wie im Programm geplant.

In Wuppertal etwa schrillten die Sirenen um Mitternacht. Die Menschen wurden aufgefordert, das Radio einzuschalten und erste Sicherungsschritte einzuleiten. In Wuppertal drohte die Talsperre überzulaufen.

Wir sind der Westen“ wirbt der WDR. Offenbar gilt das nur bei Sonnenschein. Denn während sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) auf die drohende Katastrophe vorbereiteten, lief im reichweitenstärksten Radiosender „WDR2“ das Programm „Popnacht“. Im WDR-Fernsehen wurde eine Dokumentation zum „Attentat auf die Olympischen Spiele 1972“ ausgestrahlt. Von der Unwetter-Katastrophe keine Spur im Radio oder Fernsehen.

Experten kritisieren den WDR in selten dagewesener Weise. Der „TV-Branchendienst“ DWDL konfrontiert den Intendanten Buhrow mit dem Vorwurf der „unterlassenen Hilfeleistung“. Der DWDL befasst sich mit der deutschen Medienwirtschaft. Der Chefredakteur und Geschäftsführer des DWDL, Thomas Lückerath, äußert, dass sich auf den WDR zu verlassen, lebensgefährlich sein könne.

Stattdessen nutzt der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖR) die Unwettersituation in NRW dafür, in Nachrichtensendung und Talkshows das Thema „Klima und Klimawandel“ extrem zu diskutieren. Der ÖR betreibt damit in dieser Situation aktiven Bundestagswahlkampf für die sich dem Thema „Klima“ politisch besonders verbundenen Parteien.

Der Rundfunkbeitragszahler stellt sich gerade in diesen Tagen die Frage, ob der Rundfunkbeitrag noch zeitgemäß ist. Die Privatsender haben eine deutlich kompetentere Berichterstattung bewiesen.


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