„Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung gibt Orientierung – bilden wir uns besser selbst eine Meinung

Hört man sich bei den Wählerinnen und Wählern um, so tritt eine Aussage deutlich hervor: „Was soll ich am 26. September 2021 nur wählen?“. Welche Partei ist in der Lage, Deutschland nach der Kanzlerschaft von Dr. Angela Merkel in die Zukunft zu führen. Alle drei zur Auswahl stehenden Kandidaten sind „nicht das Gelbe vom Ei“.

Wer noch nicht sicher weiß, wen er wählen soll, der bekommt von der Bundeszentrale für politische Bildung Ende August bzw. Anfang September 2021 ein Hilfestelle. Wie bei den bisherigen Landtagswahlen und auch den Bundestagswahlen üblich, wird ein so genannter „Wahl-O-Mat“ zur Verfügung gestellt.

Dort werden den Wählerinnen und Wählern 38 politische Thesen präsentiert. Mit „stimme zu“, „neutral” oder  „stimme nicht zu” können die Aussagen beantwortet werden. Das Überspringen von Thesen ist ebenso möglich.

Dabei funktioniert der „Wahl-O-Mat“ so, dass er die Antworten der Wähler mit den Antworten der teilnehmenden Parteien vergleicht. Am Ende wird errechnet, welche Parteien den Vorstellungen des Wählers am nächsten kommen.  

Der Wähler kann das Ergebnis präzisieren, in dem dieser vor der Endauswertung bestimmte Thesen als für ihn besonders wichtig auswählt. Das Programm gewichtet diese Thesen doppelt. Ohne diese Gewichtung werden alle Thesen gleichwertig bewertet. Man kann auch mehrere Parteien auswählen, mit dem man seine Positionen vergleichen möchte. 

Am Ende zeigt der „Wahl-O-Mat“ an, wie stark die Übereinstimmung mit den Positionen der jeweiligen Partei erfolgt. Die Partei mit der höchsten Übereinstimmung muss nicht zwangsläufig die sein, deren Anhänger man ist. Das Ergebnis bedeutet lediglich, dass diese Partei auf die Thesen ähnlich geantwortet hat wie man selbst. 

Selbstverständlich bedeutet das Ergebnis keine Wahlempfehlung. Der Wähler erhält lediglich eine Orientierung, also ein überparteiliches Angebot.

Warten wir mal den „Wahl-O-Mat“ zur Bundestagswahl 2021 ab. Bis dahin verfolgen wir aber weiter die politischen Entwicklungen in Deutschland. Spannend bleibt es allemal. 


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