Warnung vor Cannabis-Legalisierung – Ampelkoalition plant Freigabe der Droge

2017 wurde Cannabis zu medizinischen Zwecken freigegeben. Nun planen die Ampelkoalitionäre aus SPD, Grünen und FDP die Abgabe von Haschisch und Marihuana zu Genusszwecken.

Noch ist Cannabis jedoch nicht legal: In der Drogen-Statistik von Polizei und Justiz spielt es die Hauptrolle. Die Hälfte der entsprechenden Delikte gehen auf den Umgang mit Cannabis zurück. Ist es Zeit, dass nicht mehr zu bestrafen oder muss der Staat seine Bürger vor den Gefahren der Volksdroge schützen?

Cannabis kann Psychosen induzieren. Junge Patienten sind oft völlig verwirrt und haben Halluzinationen oder Wahnvorstellungen. Cannabis kann abhängig machen. Die aktuelle Gesetzgebung ist in diesem Punkt unbefriedigend.

Ziel jeder Therapie ist es, dass Menschen selbst verstehen, dass Drogen schlecht für sie sind. Deshalb müssen Suchtregeln verstehbar sein. Unter jungen Menschen etwa ist heute völlig klar: Wenn man getrunken hat, fährt man nicht mit dem Auto. Für das Verständnis braucht es keine Polizei. Das ist das Ziel, das jetzt auch mit Cannabis erreicht werden sollte.

Dennoch: Junge Menschen wissen wenig über Cannabis. Deshalb sollte der Konsum vom Wissen abhängig gemacht werden. Wenn Cannabis legal abgegeben werden soll, dann nur an Erwachsene und mit einem Cannabis-Führerschein.

Bevor Konsumenten Cannabis an lizensierten Stellen kaufen können, sollten sie fünf Fragen beantworten. Zum Beispiel: Stimmt es, dass man nicht kiffen und Autofahren soll? Sind Jugendliche anders gefährdet als Erwachsene? Wenn die Fragen richtig beantwortet sind, könnte man einen QR-Code erhalten. Mit dem gibt’s dann das Cannabis.

Es darf aber frühestens ab dem 21. Lebensjahr abgegeben werden, erst dann ist die Gehirnentwicklung abgeschlossen. Was viele Menschen nicht wissen ist, dass das jugendliche Gehirn nämlich viel empfindlicher für Drogen als das von Erwachsenen ist.

Bei einer Legalisierung kann zudem die Qualität von Cannabis kontrolliert werden. In den letzten fünf bis zehn Jahren nimmt der Konsum von sogenannten synthetischen Cannabinoiden zu. Der Stoff ist viel brutaler, er führt häufiger zu Psychosen. Er ist kaum von normalem Cannabis zu unterscheiden.

Die Praxis der Freigabe wird zeigen, wie sich der Konsum, die Sucht und die gesellschaftlichen Folgen entwickeln werden. Anhand dieser Debatte zeigt sich erneut, wo die Schwerpunkte der neuen Ampelregierung liegen!


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Kommentar hinterlassen zu "Warnung vor Cannabis-Legalisierung – Ampelkoalition plant Freigabe der Droge"

Hinterlasse einen Kommentar