Wegen Laschet-Nominierung: Ex-DDR-Innenminister verlässt die CDU

Foto-Quelle: Screenshot Homepage Kanzlei Diestel

Über 30 Jahre war Peter-Michael Diestel (69) Mitglied in der CDU. In der letzten DDR-Regierung leitete der streitbare Jurist das Innenministerium und führte anschließend die Opposition im Brandenburger Landtag. Nun ist er mit deutlichen Worten aus der CDU ausgetreten: “Die Entwicklung in den letzten Monaten und Wochen und ganz besonders in den letzten zwei Tagen bestärkten mich in meiner Entscheidung”, erklärte er in dieser Woche als Reaktion auf die Nominierung von Armin Laschet zum Kanzlerkandidaten der CDU. Diestel warf der CDU zudem vor, ein “schwammiger und hilfloser Kanzlerwahlverein” zu sein.

Weiter heißt es in der Mitteilung, dass ihm wertkonservatives Denken, mittelstandsorientierte Wirtschaftspolitik und ein konsequenter Blick auf das Grundgesetz Wärme und Geborgenheit gegeben hätten. Doch all dies habe seine Partei aufgegeben. “Ich verstehe sie nicht mehr und ich mag sie heute genauso wenig wie sie mich.”

Rechtsanwalt Diestel lebt in Mecklenburg-Vorpommern und fungierte Mitter der 90er Jahre als Präsident des Fußballklubs FC Hansa Rostock. „Wertkonservatives Denken, mittelstandsorientierte Wirtschaftspolitik – verbunden mit einem strammen und konsequenten Blick auf das Grundgesetz – gaben mir Wärme und Geborgenheit“, schreibt Diestel in seiner Erklärung. Dies alles habe die CDU aufgegeben.


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