Weltwirtschaft kommt in Schwung – „Hamsterkäufe“ bei den Unternehmen – Kapazitäten steigen nur langsam

Was die politische Linke (SPD, Die Linke und die Grünen) regelmäßig vergessen ist die Tatsache, dass das Geld, das sie verteilen wollen, erwirtschaftet werden muss. In ihrer sozialistischen oder ökosozialistischen Traumwelt verloren glauben Sie, sich darüber keine Gedanken zu machen. In der Realität treten diese Herausforderungen jedenfalls politisch auf. Insofern ist die Frage, wie die Ökonomie im Anschluss an die Corona-Pandemie wieder in Schwung kommt schon evident.

Laut Studienergebnissen sorgte bereits jetzt der konjunkturelle Boom in einigen Regionen der Welt nach der Corona-Rezession für „Hamsterkäufe“ bei den Unternehmen. Europäische und deutsche Unternehmen geraten im Gegensatz zu ihren amerikanischen Wettbewerbern in eine deutliche Verliererposition. Ein Grund hierfür ist auch in der schnelleren Öffnung der USA zu finden und damit den Lockerungen vor Ort.

Weltweit sorgte der Boom nach der Rezession zu Hamsterkäufen bei Unternehmen, wobei die gesicherten Warenlieferungen aus China in die USA um 30 Prozent steigen würden. In Europa ist lediglich mit einer Steigerung von 10 Prozent zu rechnen. Aktuell versuchen die Unternehmen, ihre Lagerbestände aufzufüllen. Zu den entgegen der Situation bislang erfolgreich agierenden „Hamsterkäufern“ zählen laut Studie neben den USA noch Taiwan, Australien, Kanada, Polen, Südkorea und in geringfügigerem Maße auch Brasilien sowie Indien.

Das Ergebnis einer Welthandelsstudie des Kreditversicherers Euler Hermes kommt zu dem Ergebnis, dass besonders europäische und vor allem deutsche Unternehmen auf Grund der ungleichzeitigen Erholung von den Folgen der Lockdowns in eine schlechtere Position als amerikanische Unternehmen gerückt seien. Dort angesiedelte Unternehmen hätten im Rennen um heiß begehrte Zulieferungen eindeutig die Nase vorn. Die US-Konjunktur sei im laufenden Jahr wesentlich früher und kraftvoller in den Gang gekommen als in Europa.

Derzeit steigen die Preise von den Containerreedereien für globale Gütertransporte kräftig. Die Gütertransporte werden zu 90 Prozent auf See abgewickelt. Diese Situation dürfte in der nächsten Zeit unverändert bleiben, weil neben dem regional sehr ungleichmäßigen Aufschwung auch die unzureichenden Investitionen der letzten Jahre in die Seeschifffahrt eine große Rolle spielten. Derartige Transportkapazitäten können nicht kurzzeitig aufgestockt werden, sodass damit zu rechnen ist, dass die Engpässe bis ins Jahr 2022 bestehen bleiben.


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