Wird Trump wieder Präsident? – Neuauszählung in Arizona

Die republikanische Partei des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat in Arizona eine Neuauszählung aller Stimmen der letzten Präsidentenwahl erzwungen. Damit unternimmt der Wüstenstaat fast 6 Monate nach den umstrittensten Wahlen in der Geschichte von Amerika den Versuch, Klarheit über das tatsächliche Wählervotum zu schaffen.

Betroffen sind 2,1 Millionen Stimmzettel, von denen bereits 100.000 geprüft wurden. Die „Ermittler“ gehen dabei akribisch vor: Sie verwenden ultraviolettes Licht, um nach Stimmzettel-Wasserzeichen zu suchen und falsche Wahlzettel aussortieren zu können. Auch schauen sich die Prüfer alle Protokolle und Briefumschläge genau an.

Die Demokraten von Präsident Joe Biden hatten bis zum Schluss versucht, die Prüfung durch eine gerichtliche Anordnung zu verhindern. Nachdem ein Richter angeordnet hatte, dass sie im Falle einer gerichtlichen Niederlage 1 Million Dollar zu zahlen hätten, zogen die Demokraten ihre Klage zurück.

Arizona war bei der Wahl im November überraschend an die Demokraten gegangen. Präsident Bidens Vorsprung war mit 10.457 Stimmen so knapp wie in keinem anderen Bundesstaat.

Das Auszählungsprozedere soll noch bis zum 18. Mai dauern. Die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet: Sollten widererwarten Wahlmanipulationen festgestellt werden oder sich der knappe Vorsprung von Biden zu Trump umkehren, so wäre dieses Ergebnis ein erster Dominostein, der weitere Neuauszählungen in den traditionell zwischen Republikanern und Demokraten hart umkämpften Swing States nach sich ziehen könnte.


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