Wirtschaft wächst weniger als erwartet – Inflation steigt – Altmaier schweigt

Wen wundert es! Deutschland bleibt hinter seinen ökonomischen Erwartungen zurück. Im Frühjahr wächst die Wirtschaft um 1,5 Prozent. Damit ist das zweite Quartal des Jahres 2021 gemeint. Dort wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das die Summe aller Güter und Dienstleistungen, die in diesem Quartal erbracht wurden, umfasst. Das BIP stieg damit deutlich weniger als von Wirtschaftswissenschaftlern erwartet an, sie gingen von 1,9 Prozent aus.

Verantwortlich sind die sich durch die Lockerungen der letzten Wochen ergebenden Käufe der Menschen in Deutschland. Diese Konsumausgaben stiegen im Sommer, wenngleich für den Herbst eine Abschwächung schon heute erwartet wird.

Die ökonomischen Daten sind damit nicht allzu rosig. Neben der zuletzt vermeldeten sich erhöhten Inflation wächst nunmehr das BIP ebenso wenig. Die Preise stiegen im Juli um 3,8 Prozent. Die Menschen bekommen damit weniger Güter für dasselbe Geld. Die Kaufkraft sinkt damit deutlich. Dies führt zu einer weiterhin geringeren Steigerung des BIP.

In dieser Situation ist das „laute“ Schweigen des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU) deutlich vernehmbar. Er scheint konzeptlos zu sein – tragisch für die deutsche Wirtschaft.


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