Zum Kopfschütteln: Die Europameisterschaft wird zur „Gesinnungsmeisterschaft“ der deutschen Moralisten

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht? Ich kann in diesen politischen Zeiten nur noch „kopfschüttelnd“ durch die Gegend laufen. Nach jeder Nachrichtensendung – egal, ob öffentlich-rechtlich oder von einem privaten Sender – werde ich durch die dort übermittelten „Nachrichten“ konfuser und irritierter. Die Realität scheint auf den Kopf gestellt, der gesunde Menschenverstand droht vollständig abgeschafft zu werden. Es lebe die linksgrün-sozialdemokratische Ideologie.

Die neue „Stilblüte des kollektiven Wahnsinns“ offenbart sich in den Planungen zum am Mittwoch stattfindenden Europameisterschafts-Spiel (EM-Spiel) zwischen Deutschland und Ungarn. Zunächst viel der Torwart „Der Mannschaft“ Manuel Neuer auf. Dieser trug bereits bei seinem letzten EM-Spiel eine so genannte „Regenbogen-Binde“. Nach dem Willen des Münchner Stadtrates sollte neben dieser Binde am Arm am Mittwoch ebenso das Münchner Stadion in Regenbogenfarben illuminiert werden. Der Münchner Stadtrat folgt damit klar linksgrün-sozialdemokratischen Haltungs- und Gesinnungsvorgaben.

Die Regenbogenfahne steht für Toleranz diverser sexueller Orientierungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Beleuchtung des Fußballstadions drängt sich die Frage auf, welches Ziel die Fußball-Europameisterschaft verfolgt?

Die UEFA-Fußball-Europameisterschaft, kurz EM, ist das alle vier Jahre vom europäischen Fußballverband UEFA organisierte Fußballturnier zur Ermittlung des kontinentalen Meisters auf Nationalmannschaftsebene“, soweit die Definition aus Wikipedia. Nebenbei bemerkt fällt in der Definition auf, dass es sich um „Nationalmannschaften“ handelt. Deutschland tritt bekanntlich nicht mit einer Nationalmannschaft, sondern mit „Der Mannschaft“ an. Das Nationale wird politisch und gutmenschlich aus deutscher Sicht selbstverständlich gestrichen – ich muss gerade wieder den Kopf schütteln.

Der DFB und die deutsche Politik stilisieren die EM in eine politische Veranstaltung um. In dieser soll die richtige Haltung, die richtige Gesinnung und das gutmenschliche deutsche Gesicht gezeigt werden. Man hat das Gefühl, Deutschland möchte nicht „Fußball-Europameister“, sondern „Moralweltmeister“ werden.

Auf den Punkt gebracht: Die deutschen „Saison-Patrioten“ sollen erzogen werden, also diejenigen, die alle vier Jahre die Deutschlandflagge, Trikots und Schals in schwarz-rot-goldener Farbe präsentieren und „Schland“ skandieren.

Die Mittel sind der Kniefall vor dem Spiel gegen Rassismus, eine „Regenbogen-Binde“ und frei nach Frederick Barnard und Kurt Tucholsky „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ soll der Austragungsort in Regenbogenfarben hell erleuchtet werden.

Das Mittwochspiel soll zum Anlass genommen werden, politische Kritik gegenüber dem ungarischen Präsidenten Victor Orban zu äußern und zu symbolisieren. Im Stadion präsentiert sich die „Nationalmannschaft Ungarns“ und nicht der ungarische Präsident.

Der deutsche „gute Zweck“ der Regenbogenbeleuchtung richtet sich gegen das gesamte ungarische Volk. Demnach wird jeder einzelne Ungar bzw. Ungarin in Sippenhaft für die Politik des Präsidenten Orbans genommen. Ein Land wird in kollektive Sippenhaft genommen. Was für ein schlechter Stil – auch seitens des DFB, der dem Gebaren nicht widersprach.

Die UEFA hält den Deutschen den Spiegel vor. Mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet entschied die UEFA, dass das Münchner Stadion in den Flaggen der spielenden Länder Deutschland und Ungarn beleuchtet werde. Die UEFA stellt sich damit klar gegen die deutsche Gesinnung, die Fußball-Europameisterschaft in eine „Gesinnungsmeisterschaft“ umzuwidmen. Eine deutliche „Klatsche“ gegen das „moralische Gehabe“ deutscher linksgrün-sozialdemokratischer Ideologen.

Die deutschen Organisatoren sollten sich einmal an den Kopf fassen. Sie politisieren ein sportliches Großereignis für linksgrün-sozialdemokratische Ideologien. Die Europameisterschaft wird zu einer „Gesinnungsmeisterschaft“ in Form einer Erziehungsanstalt. Kein Wunder, dass sich viele Menschen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) abwenden. Ein Verband als verlängerter Arm der versammelten deutschen Linke.

An dieser Stelle kann man sich nur fremdschämen oder eben halt den Kopf schütteln!


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1 Kommentar zu "Zum Kopfschütteln: Die Europameisterschaft wird zur „Gesinnungsmeisterschaft“ der deutschen Moralisten"

  1. Es gibt in Sport klare Regeln. Sie gelten für die jeweilige Sportart. Wer politische Ansichten mit dem Sport verquickt, schadet dem Sport. Hier dürfen Schwerze mit Weissen ihre Kräfte messen, Nazis mit Kommunisten, Moselms mit Christen. Werden diese Regeln missachtet, kommt es zu Scenen, dass ein Iraner im Ringen nicht gegen einen Israeli antritt, weil es seine Religion verbietet, oder eine Schachweltmeisterin erst gar nicht antritt, weil ein muslimisches Land Kopftuch anordnet. Und so ist es auch hier. Die Regenbogfenfahzne steht für eine politische RIchtung und hat im Sport nichts verloren. Aber Politikern ist das Recht wurscht, sie handeln nach ihrer eigenen zurechtgebastelten Moral.

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